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08.03.2010 10:06 Alter: 185 Tage

Markus Weise

Rubrik: Montagskolumne Gehe zu:Montagskolumne

VON: MICHAEL KNOX

Als unser Herrenbundestrainer während der Europameisterschaft in Amstelveen im August auf die WM vorausschaute, - die Champions-Trophy in Melbourne wurde mal eben als willkommene WM-Vorbereitung mitgenommen- malte er ein düsteres Bild. "es darf sich keiner wundern wenn wir hinterher nur um die Plätze 5-8 spielen!" warnte der Bundestrainer.

Jetzt klopfen wir an die Tür zum Halbfinale, müssen Neuseeland schlagen und sind unter den besten vier - und das ohne die Zellers. Prima Ausgangsposition. Dennoch ist Markus Weise mitnichten als Tiefstapler zu bezeichnen. Denn er lag mit seiner Warnung gar nicht so verkehrt. Schaut man sich einmal die deutsche WM-Gruppe näher an, dann fällt auf, das lediglich Kanada  an die Schlachtbank geführt wird. Alle anderen Teams sind eng beieinander. Deutschland spielt gegen die Mitbewerber Korea und Holland remis und gewinnt knapp 4:3 gegen Argentinien. All diese Spiele kann man auch knapp verlieren ohne das ein großartiger Leistungsunterschied feststellbar wäre. Es gibt jetzt mehr Teams, die oben mithalten können. Deutschland gehört zum Glück dazu. Jetzt aber Daumen drücken für das Match gegen Neuseeland und bitte nicht vorher die Frage stellen: "Wer ist denn eigentlich Neuseeland". Die Antwort gibt es bei einem Blick auf die Tabelle. Neuseeland ist ein Land, das zur Weltspitze aufgeschlossen hat und am Dienstag ebenfalls ins Halbfinale der Weltmeisterschaft einziehen kann. Und wenn das passiert dann tritt Markus Weises "Warnung" ( Um das bloß nicht "Prognose" zu nennen) womöglich doch noch ein und keiner darf sich wirklich wundern. So eng liegt die Leistungspitze im Hockey beieinander